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PROJEKTE ZUM TEILNEHMEN


Die interaktive Ausstellung „KLICK CLEVER. WEHR DICH. Gegen Cybergrooming“

Lernen + Ausstellung = Lernausstellung?

Wie kann eine Ausstellung Kinder vor sexuellem Missbrauch im Internet schützen? Eine Lernausstellung, die sich an Schulen und andere Einrichtungen richtet – ist das für Kinder nicht furchtbar öde und verfehlt seinen Zweck? Diese Fragen haben wir uns gemeinsam mit der Landeskommission Berlin gegen Gewalt auch gestellt und kamen zu dem Schluss, dass eine Ausstellung, die à la Frontalunterricht bloß Wissen eintrichtert, nicht die Lösung sein kann. Denn gerade wenn es um komplizierte Themen geht, ist bei der Wissensvermittlung Kreativität gefragt.

 

Unter diesem Link können sich Grundschulen direkt und kostenlos für das Projekt anmelden.

 

Uuund Action!

 

Unter dem Credo „Wissen schützt“ wird den Kindern an 6 unterschiedlichen Spiel-Stationen vermittelt, wie wichtig es ist, über Cybergrooming Bescheid zu wissen. Die Mädchen und Jungen sollen verstehen, dass im Netz auch Gefahren lauern – und dass gilt: Je mehr ich über Cybergrooming weiß, desto besser kann ich im Internet auf mich aufpassen.

 

Ein zentrales Ziel der interaktiven Ausstellung ist es, die (digitale) Beziehungskompetenz der 8- bis 10-Jährigen zu stärken. Um auch im Internet wahre Freunde von falschen unterscheiden zu können, gehen die Kinder den Unterschieden und Gemeinsamkeiten von digitalen und analogen Freundinnen und Freunden auf die Spur.

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Kinderschutz ist auch Gefühlssache

 

Neben Wissen ist – im analogen wie im digitalen Leben – immer auch ein gutes Bauchgefühl gefragt. In der interaktiven Ausstellung lernen die Kinder deshalb Gefühle in ihrer Funktion als Wegweiser und Warnmelder kennen, die sie vor Gefahren und komischen Situationen bewahren können. Die Mädchen und Jungen werden dazu angehalten in sich hinein zu spüren, wenn sie online sind. So sind sie bestenfalls für den Ernstfall gewappnet und lassen sich weniger leicht „überrumpeln“.

 

Dasselbe gilt im Grunde auch für Sie als Elternteil, als Lehrerin oder Lehrer: Hören Sie auf Ihr Gefühl. Wenn Ihnen etwas komisch vorkommt, fragen Sie nach.

 

Natürlich kann der knapp zweistündige Besuch einer interaktiven Ausstellung Kinder nicht davor bewahren, im Internet einem Täter oder einer Täterin über den Weg zu laufen. Umso wichtiger ist es, dass Jungen und Mädchen verinnerlichen, dass Cybergrooming eine reale Gefahr ist, gegen die sie sich zur Wehr setzen dürfen und können. Und vor allem, dass Sie ihnen dabei als Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen helfend zur Seite stehen.

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Was ist Cybergrooming?

 

Cybergrooming ist die gezielte, strategische Manipulation eines Kindes durch einen Erwachsenen bzw. Jugendlichen mittels digitaler Medien hin zu einem sexuellen Missbrauch. Dieser Missbrauch kann per Webcam geschehen, indem das Mädchen oder der Junge so manipuliert wird, dass sie oder er sich vor der Webcam entkleidet und sexuelle Handlungen an sich vornimmt (das nennt man in der Fachsprache „Livestream-Missbrauch“). Oder es kommt zu einem Treffen und physischem Missbrauch durch die erwachsene/jugendliche Person.

Unter diesem Link können sich Grundschulen direkt und kostenlos für das Projekt anmelden.

 

Die interaktive Ausstellung „KLICK CLEVER – WEHR DICH. Gegen Cybergrooming“ ist für Schulen kostenlos.