direkt zum Inhalt springen

 

Internet, Chatten, mit dem Handy telefonieren, fotografieren, mailen... das alles macht Spaß. Aber informiert euch auch über die Kehrseiten der Technik und schützt euch so.

Wusstest du, dass...

  • fast jeder 2. Jugendliche im Internet sexuell angemacht wird, wahrscheinlich also auch einer deiner Freunde?
  • die meisten Opfer zwischen 13 und 15 Jahre alt sind?
  • im Internet Erwachsene gezielt z.B. im Chat nach Kindern und Jugendlichen suchen, die sich über Sex unterhalten wollen?
  • deine Neugier und Unsicherheit ausgenutzt wird, um dich dann in sexuelle Beziehungen zu verwickeln?
  • Jugendliche sich immer wieder mit fremden Personen auch freiwillig treffen?
  • mögliche sexuelle Kontakte mit Erwachsenen ernste Sexualdelikte sind, die die Unerfahrenheit von euch ausnutzen?

 

Tipps für sicheres Surfen und Chatten


Das Internet ist ein virtueller Raum. Alles ist echt oder eben auch nicht. Es gibt keine Überprüfung der ins Netz gestellten Inhalte auf „Wahrheit“.

Also sei klug, mit dem, was du im Internet über dich offenbarst:

1. Überlege dir, was Du mitteilen willst

  • Lege dir einen Phantasienamen zu, der nichts über dich verrät, auch nicht dein Alter.
  • Gib nicht leichtfertig deine Adresse, Telefonnummer, oder die Adresse deiner Schule weiter.
  • Gib niemals dein Passwort weiter, auch nicht deiner besten Freundin oder deinem besten Freund.
  • Überlege, was du über dein Leben mitteilen willst.
  • Sprich nicht über Geld und gib keine Kreditkartennummern weiter.

2. Überlege dir, wie „attraktiv“ du ich im Internet zeigen willst

  • Überlege dir gut, wie „attraktiv“ du deine Website und dein Profil in sozialen Netzwerken wie „schülervz“ gestaltest. „Sexy“ Fotos laden vielleicht Menschen ein, die du NICHT kennen lernen willst.
  • Schicke niemandem ein Bild von dir, auch nicht das deiner Schwester oder Freundin/Freundes. Wenn du per Internet oder Handy ein „sexy“ oder gar „sexuell provokantes“ Bild von dir oder einer Freundin/Freund versendest, kannst du dich strafbar machen, denn diese Bilder können als Kinderpornografie bewertet werden. Wenn dich jemand auffordert, ein solches Bild zu senden, macht sich auch diese Person strafbar.
  • Bilder, die einmal im Internet stehen, können von jedem User gefunden und weiterverwendet werden. du hast keine Kontrolle mehr darüber!

Nach oben

3. Wenn du Daten herunterladen oder versenden willst

  • Sei vorsichtig, wenn du Dateien herunter lädst oder Bilder öffnest. Manche Bilder sind so extrem, dass du sie eigentlich nicht sehen willst.
  • Leite keine (Email -)Adressen deiner Freundin oder deines Freundes weiter, ohne sie gefragt zu haben.
  • Gib keine Informationen über andere Menschen (z.B. Eltern, Geschwister, Freundinnen oder Freunde) weiter, ohne sie vorher gefragt zu haben.
  • Durch File-sharing oder kostenfreies Herunterladen von Daten können pornographische Dateien auf Deinem Computer geraten, die man nicht so leicht wieder löschen kann. Jede pornographische Darstellung mit Kindern ist verboten und kann dich in ernste Schwierigkeiten bringen.

Nach oben

4. Wenn du dich mit einer Person treffen willst

  • Mach dir klar, dass jemand, den du einmal im Internet „getroffen“ hast, noch nicht dein Freund oder deine Freundin sein kann. Freundschaft braucht Zeit!
  • Erzähle einer erwachsenen Person deines Vertrauens, wenn du dich mit einem Chatpartner treffen willst.
  • Triff dich nicht allein mit jemandem, den du im Internet kennen gelernt hast. Nimm beim ersten Treffen am besten eine erwachsene Person mit. Es reicht nicht immer, wenn ein Freund oder eine Freundin dabei ist.
  • Suche für das Treffen einen öffentlichen Ort z.B. ein Café oder das Jugendzentrum aus (und nimm Dein aufgeladenes Handy mit).
  • Wenn du mit Freunden oder Freundinnen zusammen im Internet surfst, lass dich nicht verleiten, etwas zu tun, was du alleine nicht tun würdest.

Nach oben

5. Werde misstrauisch wenn jemand

  • sich auffällig um deine Sorgen kümmert,
  • dir übertriebene Komplimente macht,
  • hauptsächlich über dein Aussehen oder deinen Körper reden will,
  • über Sex spricht, sexuelle Dinge von sich erzählt oder nach deinen sexuellen Erfahrungen fragt,
  • dir großzügige Geschenke anbietet oder versucht dich zu verführen,
  • dir Angebote macht, die sich einfach zu gut anhören, z.B. in einem Film mitspielen, als Modell  arbeiten, ganz billig super Turnschuh besorgen oder Ähnliches,
  • dich zu irgendetwas überreden oder gar zwingen will oder dich versucht zu erpressen,
  • dich gegen deine Eltern oder andere Menschen aufhetzen will.

Nach oben

6. Wenn du irgendetwas im Chat erlebst, was dir komisch vorkommt

Wenn du irgendetwas im Chat erlebst, was dir komisch vorkommt, dir peinlich ist, dich ängstigt oder belastet, kannst du jederzei

  • den Chatpartner wegklicken und ihn auf die „Ignore - Liste“ setzen,
  • den Hilfe – Button anklicken, um dem Moderator des Chats über diese Erlebnisse im Chat zu berichten,
  • den Chat verlassen.

Du solltest einer (erwachsenen) Person deines Vertrauens davon erzählen.

Tipps als Download

Internetabkommen als Download

Nach oben

Zusatzinformationen

Lass Dir helfen!

Kontaktieren Sie uns

Innocence in Danger e.V.
Holtzendorffstrasse 3
14057 Berlin
Telefon: +49 (0)30 - 3300 75 38   Fax: +49 (0)30 - 3300 75 48

E-Mail senden

Presse:                                           Simone Stein-Lücke                         innocence-in-danger(at)bonne-nouvelle.de                                     Tel.: +49 (0)228 - 902 78 411 

© 2009 - Innocence in danger