Proaktiver Umgang mit dem Thema "(sexuelle) Gewalt in Institutionen" am Beispiel der stationären Jugendhilfe
"Selbst bei erwiesener sexueller Ausbeutung von Mädchen und Jungen durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Institutionen, fühlten sich die betroffenen Einrichtungen in der Vergangenheit eher dem eigenen Ruf verpflichtet als dem Wohl der Opfer.
In den meisten Fällen wurde versucht, die Angelegenheit „diskret“ zu lösen – z.B.
durch "ein klärendes“ Gespräch zwischen Täter und Opfer. Oder aber Täter wurden z.B. "aus Krankheitsgründen in den vorzeitigen Ruhestand versetzt" bzw. einer anderen Dienststelle zugewiesen – ohne Rücksicht auf potentielle weitere Opfer. Es galt das Credo: Der Ruf der eigenen Institution dürfe nicht beschädigt werden...." (Download hier PDF 1,3 MB).
Augen auf: So schützen Sie Ihre Kinder
Die multimediale Welt des Internet, Handys und anderer Technologien hält viele wunderbare Kommunikationsmöglichkeiten bereit. Doch sie hat auch ihre Schattenseiten (Hintergrund). Hier möchten wir Ihnen ein paar sinnvolle Tipps an die Hand geben, um Ihre Kinder besser zu schützen und ihnen vor allem beizubringen, sich auch selbst zu schützen.
Was tun? Nicht zögern, handeln!
- Wenn Sie vermuten, dass ein Kind sexuell missbraucht und/oder ausgebeutet wird, wenden Sie sich an die nächstgelegene Beratungsstelle und lassen Sie sich helfen. Oder rufen Sie N.I.N.A. an – dort nimmt man Ihre Sorgen ernst, sortiert Ihre Fragen und überlegt die nächsten Schritte. Sie haben auch die Möglichkeit, sich an die Polizei zu wenden.
- Bringen Sie Ihrem Kind einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Handy und dem Internet bei. Halten Sie sich dabei am besten an unsere Tipps (Handy, Internet).
- Schließen Sie mit Ihrem Kind ein Internetabkommen (PDF 14 KB) ab. Darin steht, was es im Internet tun darf und was nicht. Auf diese Weise lernt Ihr Kind, das Internet verantwortungsbewusst zu nutzen. Und sich selbst zu schützen.
- Sprechen Sie mit Ihren Kindern über sexuelle Gewalt (Tipps ... wie Sie mit Ihren Kindern über sexuelle Gewalt sprechen können.).
- Bei Fragen und Problemen können Sie jederzeit bei N.I.N.A. anrufen unter 01805 123465 (Mo 9-13 Uhr, Di und Do 13-17 Uhr). N.I.N.A. bietet Ihnen die Möglichkeit, Probleme offen anzusprechen oder Fragen in einem direkten Gespräch zu klären. N.I.N.A. nennt Ihnen auch gerne kompetente Ansprechpartner in Ihrer Nähe. Weitere Infos finden Sie unter www.nina-info.de.
Literatur für Eltern und Fachleute hier
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Presse: Christine Bücken
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