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Die „Kunstwochen für traumatisierte Kinder“ sind ein Herzensprojekt von Innocence in Danger e.V., denn diese Wochen laden ein, sich auf die Reise in eine andere Welt zu begeben und dabei verborgene, heilende Schätze zu entdecken. 

Im August 2009 fand die nunmehr dritte „Kunstwoche“ auf der Burg Hohenzollern statt. Unser großer Dank gilt Friedrich Georg Prinz von Preußen und der Prinzessin Kira von Preußen Stiftung für die Bereitstellung von Kost und Logis in diesem beeindruckenden Ort!

 

In diesem Jahr luden wir vier Mütter und ihre insgesamt 7 Kinder und Jugendliche ein, sich auf das Abenteuer Kunst einzulassen. Begleitet wurden wir von dem Maler Schari Scharein, dem Musiker Martin Löscher und dem Photographen Karl Anton Koenigs. Dabei entstanden beeindruckende Fotos, Bilder und ein großartiges Hörspiel über „Die weiße Frau im Horrorschloss.“ 

Es war wahrlich eine Woche wundervoller Begegnungen – mit einander, der Kunst, dem Berg und der Burg.

Die beeindruckende Atmosphäre des Ortes, die wunderbare Eigenart der Künstler und der Mut der Kinder und Mütter haben diese Woche zu etwas wirklich Magischem werden lassen. 

Ein weiterer Dank gilt Motorola, unserem langjährigen und treuen Kooperationspartner, die Kinder und Mütter auch in diesem Jahr mit multifunktionalen Handys ausstatteten, um damit die Photoworkshops mit zu bestreiten. 

Ab 2010 werden die Kunstwochen wissenschaftlich begleitet, um deren Wirkung zu belegen. Die Ergebnisse werden dann in Form eines Konzepts unterschiedlichen Institutionen der Jugendhilfe zugänglich gemacht, um möglichst vielen Kindern eine Chance zu geben, so ihre ganz eigene Tür zu ihren inneren, verschütteten Kräften zu öffnen.

Julia von Weiler

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