Sabine

„Mama, setz dich, aber zackig!“ Meine 2jährige Pflegetochter kommandiert mich ganz schön herum. Von wem sie das wohl hat?
Sie genießt es sichtlich, dass ich die Zeit und die Muse habe mit ihr zu spielen. Und ich genieße es, frei vom Alltag, einzutauchen in Spiel, Spaß und Kreativität. Hunderte, wahrscheinlich tausende von Fotos sind entstanden.
Mit den Tipps „unseres“ Photographen Karl Anton Koenigs bewaffnet zogen wir los um zu photographieren. Welche der Kameras soll ich nehmen? Das Handy, die Digitale oder doch die mit dem Schwarz-Weiß-Film? Soll die Kutsche (wahlweise die Burg, die Statuen usw.) von oben, unten oder schräg aufgenommen werden? Mit oder ohne Vordergrund?
Es macht Groß wie Klein einfach Spaß, sich ausschließlich nur um „Kunst“ zu kümmern, zu erleben, wie etwas entsteht, sich entwickelt, was an Handwerkszeug dazu nötig ist.
In Bezug auf Malen erlebe ich hier echte „Heilung“. Noch nie hatte ich Spaß und Zutrauen, dass ich bildnerisch etwas zustande bringen könnte. Günter Scharein hat eine herrlich erfrischende Art konstruktive Kritik anzubringen, die mich einfach ermutigt „zu spielen“, wie er immer dazu sagt. Um dabei zu erleben, dass das was er einem sagt, umgesetzt ein tolles Bild ergibt.
Dass so „nebenbei“ auch noch ein Hörspiel entsteht und unser verantwortlicher Musiker Martin Löscher selbst dabei kreativ mitmischt, ist ein weiterer Höhepunkt dieser Woche, der ganz besonders meinen Großen anspricht.
Ich erlebe meinen 11jährigen Pflegesohn hier wie er aufdreht bis zum Anschlag, alles miterleben möchte und Grenzen testet. Gleichzeitig kann ich ihn zum ersten Mal seit er bei mir ist einfach „sein“ lassen. In dem Vertrauen, dass die Mitarbeiter sehr wohl wissen, auf was sie sich mit dieser „Kunstwoche“ eingelassen haben.
Danke an all die Mitarbeiter die uns so überreich beschenkt, umsorgt und entlastet haben. Die uns viele neue Eindrücke und Wegweiser für unseren Alltag mitgegeben haben. Die vor allem unseren Kindern aber auch uns gezeigt haben wie Beziehungen gelebt werden können ohne zu missbrauchen.
Sabine K., Mutter von Steven und Laura
Beate

Die Kunstwoche auf der Burg Hohenzollern war für uns ein unvergesslich schönes und ganz besonderes Erlebnis. Meine Kinder haben die herzliche und liebevolle Atmosphäre ebenso genossen wie ich.
Wir denken sehr gerne an die vielen schönen Erlebnisse und Aktivitäten zurück – photographieren, Gestaltung eines Hörspiels, Malen, Spiele, Ausflüge, wichtige Gespräche und sehr wertvolle Anregungen und künstlerische Impulse, die uns alle „ergriffen“ haben und bis heute noch beschäftigen. So konnte wir, außer den schönen Erinnerungen noch sehr viel anderes Positives in unsren Alltag mitnehmen.
Diese „inneren Schätze“ werden bleiben – wie zarte Pflänzchen – wachsen und gedeihen.
Vielen Dank für all das Schöne, das wir erleben durften, danke an alle, die mitgeholfen haben, uns diese schöne Zeit zu ermöglichen!
Wir freuen uns schon riesig auf ein Wiedersehen.
Liebe Grüße von Beate H. (Mutter von Isabel und Sarah)