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Zahlen und Daten zu kinderpornografischer Ausbeutung


Pädokriminalität wird verstärkt von internationalen, kriminellen Netzwerken organisiert, die sich dabei digitaler Technologie und des Internets bedienen. Täter, die sexuellen Missbrauch an Kindern in Bild und Film dokumentieren, nutzen das Internet, um ihr "Material" zu tauschen oder ihr "Material" zu verkaufen und auch um "ihre Beute zu jagen", d. h. Kinder und Jugendliche anzusprechen.

  • Experten zufolge erfährt eines von sieben Kindern/Jugendlichen sexuelle Anmache im Internet durch andere Jugendliche oder Erwachsene.
  • In 2007 wurden laut der polizeilichen Kriminalstatistik des BKA 12.772 Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und 8.832 Fälle des Besitzes bzw. der Verschaffung von Kinderpornografie angezeigt (ein Anstieg um 111%!!! Im Vergleich zu 2006).
  • Zählte die "Child Victim Identification Program" Datenbank des National Center for Missing and Exploited Children 1998 noch 100.000 Abbildungen sexuellen Missbrauchs im Internet, war diese Zahl bis Ende 2008 auf 15 Millionen angestiegen.
  • Laut UNICEF werden nach Schätzungen aus 2002 weltweit ca. 1,2 Millionen Kinder gehandelt.
  • Von den ca. 1,39 Millionen Menschen, die sexuell ausgebeutet werden, sind 40 bis 50 Prozent Kinder.
  • Mehr als eine Million Abbildungen kinderpornografischer Ausbeutung kursieren im Netz und täglich werden ca. 200 neue eingestellt (Wellard, S.S., 2001, "Cause and Effect." Community Care, March 15-21, pp.26-27).
  • Weltweit sind zwischen 50.000 und 100.000 Pädophile in Pornografie-Ringen organisiert, wobei ca. 1/3 dieser Ringe von den U.S.A. aus operieren. (Jenkins, P. 2001. Beyond Tolerance: Child Pornography on the Internet. New York: New York University Press).
  • Konsumenten von kinderpornografischem Material leben in aller Regel in Beziehungen, haben Arbeit, verfügen über einen überdurchschnittlichen Intelligenzquotienten und eine Universitätsausbildung und sind nicht vorbestraft (Blundele et al, 2002, "Child Pornography and the Internet: Accessibility and Plicing", Australian Police Journal 56(1): 59-65).

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