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HILFE & HOTLINES: Zögern Sie nicht


Missbrauch mittels digitaler Medien:

 

Krisenintervention – Erstberatung von Innocence in Danger e.V.

 

„Ein halbes Jahr tauscht ein erwachsener Täter WhatsApp pornographische Nachrichten mit seinem 13jährigen Opfer aus, mit dem Ziel sie dann auch physisch zu missbrauchen. Ein 11jähriger verstört Mädchen aus seiner Parallelklasse mit sexualisierten Fotos und Drohungen so, dass sie nicht mehr schlafen können. Ein Vater findet harte Pornographie auf dem Smartphone seiner 10jährigen Tochter – ein Trojaner ist Schuld, doch wie soll er mit ihr sprechen?“ – das sind nur einige Beispiele aus unserer Arbeit.

 

Digitale Medien verändern die Dynamik sexueller Gewalt fundamental. Täter und Täterinnen haben jederzeit ungestört Zugriff auf ihre Opfer. Sie nutzen alle Kanäle, um in sexualisierten Kontakt zu treten. Sie nutzen diese Kanäle um zu manipulieren, sexualisierte Fotos auszutauschen und oft sehr pornographische Unterhaltungen zu führen, um nur einige Beispiele zu nennen.

 

Mädchen und Jungen sind gefangen im digitalen Spinnennetz. Sie fühlen sich ausgeliefert, beschämt und gerade durch die digital gespeicherten Inhalte besonders unter Druck gesetzt.

 

Eltern und/oder Bezugspersonen, die diesen Missbrauch entdecken, werden durch die digitalen Kanäle oftmals mit konkreten Missbrauchsfantasien oder –Handlungen konfrontiert. Sie stehen unter Schock. Hilflosigkeit, Wut, Angst, Ekel, Mitleid sind Gefühle, die verständlicherweise auftauchen können.

 

Die Krisenintervention von Innocence in Danger e.V. bietet betroffenen Kindern, Jugendlichen sowie deren Angehörigen Raum sich zu sortieren, über die nächsten Schritte nachzudenken. Sie ist ein Wegweiser und eine Begleitung ins Hilfesystem.

 

Viele Fragen stellen sich:

  • Wie kann ich unterstützend für das Kind sein?
  • Welche Form der Unterstützung (Beratung/Therapie/medizinische Versorgung/rechtliche Hilfe) braucht das Kind / brauche ich?
  • Was passiert mit den digitalen Zeugnissen des Missbrauchs?
  • Ist mein Kind jetzt sicher?
  • Was ist wenn mein Kind „Täter*in ist und nicht Opfer?
  • Will ich / will mein Kind Anzeige erstatten?
  • Wie kann es weiter gehen?

 

Rechtsanwalt Jürgen Stephan, Berlin, steht für rechtliche Fragen zur Verfügung.

 

Das Team von Innocence in Danger e.V. hilft Ihnen dabei, sich zu sortieren, beantwortet Fragen, stellt Verbindungen her und nimmt sich Ihrer in der Krise an.

 

Telefon: 030 330075 49 oder Mail: beratung@innocenceindanger.de

 


 

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Das Hilfetelefon hilft Erwachsenen bei der Klärung von Fragen zu sexuellem Missbrauch und vermittelt bei Bedarf weiter an regionale Angebote.

 

Auch beim Hilfeportal sexueller Missbrauch finden Sie Hilfe in Ihrer Nähe.

 

Seit 2014 leitet N.I.N.A. e.V. das Hilfetelefon und

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Anonyme, kostenlose Hilfe für Jugendliche bei mieser Anmache, Missbrauch privater Daten und Fotos, Cybermobbing, ungewollter Zusendung von Pornos, Gewalt übers Handy oder anderen sexuellen Übergriffen.

 

Bei www.juuuport.de helfen Jugendliche anderen Jugendlichen rund um die Themen Cybermobbing, Abzocke im Netz und Technik.

 


 

Täter und Täterinnen

 

Bei der DGfPI finden Sie eine Liste von Einrichtungen, die mit Tätern arbeiten.

 

„Kein Täter werden“ bietet Hilfe für Menschen mit pädophilen Neigungen.

 


 

Online-Meldestellen für Material, das Verbrechen an Kindern zeigt (z.B. Missbrauchsdarstellungen):

 

 

Auch die örtlichen Polizeidienststellen nehmen Meldungen entgegen. Achten Sie darauf, die Meldung beim Kommissariat für Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung einzureichen, da die Beamtinnen und Beamten auf das Thema spezialisiert sind.

 

DANKE!!!

Online-Meldestellen der Landeskriminalämter (kinderpornografisches Material)